Unternehmensnachfolge Augsburg

Wissen Sie noch, wie es sich anfühlte, als Sie die Leitung des Unternehmens übernahmen? Sicherlich stürzten Sie sich voller Tatendrang, Enthusiasmus und mit vielen Ideen in ihre neue Aufgabe als Unternehmer. Jeden Tag gab es Neues und auch Unerwartetes – es mutete wie ein Abenteuer an. Mit zunehmender Erfahrung erlangt man Routine bei der Erledigung des Tagesgeschäfts. Dennoch muss man mit wachem Blick seine Mitbewerber und die Marktentwicklung beobachten. Die Neugier und Begeisterung für neue technische Entwicklungen und neue Produktideen sollte man sich ein Leben lang bewahren. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich über die Unternehmensnachfolge und den Nachfolger Gedanken macht. Jetzt beginnt das „letzte“ Abenteuer im Unternehmerdasein – die Unternehmensnachfolge.

Je mehr man sich mit dem Thema Unternehmensnachfolge auseinandersetzt, umso mehr erkennt man, dass es weder einfache noch schnelle Lösungen gibt. Es ist zu empfehlen, sich einen Berater ins Boot zu holen. Die Regelung der Unternehmensnachfolge ist eine sehr komplexe und zeitintensive Aufgabe. Viele Dinge müssen bedacht werden: angefangen bei der Altersversorgung, der Absicherung der Familie, dem Testament über die Gesellschaftsverträge, Rechtsform des Unternehmens, Haftungsrisiken, bis hin zum Verkaufspreis u.v.m. Der Berater nimmt auch oft die Vermittlerposition zwischen den Familienmitgliedern, zwischen Belegschaft – Unternehmer und dem Nachfolger.

Mich als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer mit der Planung der Unternehmensnachfolge zu betrauen heißt:

  • auf die Verschwiegenheit von Berufs wegen zu bauen,
  • mit einem Wirtschaftsfachmann zusammenzuarbeiten,
  • einen Vermittler an seiner Seite zu wissen, der Schwierigkeiten ruhig und umsichtig meistert und
  • eine Strategie zur Unternehmensübertragung zu bekommen, die mögliche Steuern und Haftungsrisiken gering hält und dem Familienfrieden dient.

Das Unternehmen kann an den Nachfolger verschenkt, verkauft, verpachtet werden. Welche Form der Unternehmensübergabe, in Betracht kommt, hängt davon ab, ob der Unternehmensnachfolger aus der eigenen Familie kommt und ob das Unternehmen wesentlicher Bestandteil der eigenen Altersversorgung ist.

Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist erfahrungsgemäß die schwierigste Aufgabe, manchmal auch eine sehr langwierige Aufgabe. Über welche Erfahrungen, Qualifikationen und Wissen sollte der Nachfolger idealerweise verfügen? Zu welchen Kompromissen wären Sie bereit? Würden Sie den Erwerb fehlender Qualifikation in einer angemessenen Zeit akzeptieren oder gar noch finanziell unterstützen?

Kommt der Nachfolger für das Unternehmen aus der eigenen Familie, wird meist eine Unternehmensübergabe ohne Kaufpreiszahlung bevorzugt. Die gerechte Abfindung der anderen Familienmitglieder und das Vermeiden von Liquiditätsbelastungen für das Unternehmen, die Pflichtteilansprüche ausgezahlt werden und Steuerzahlungen getätigt werden müssen. Die Schenkung und die vorweggenommene Erbfolge sind gute Möglichkeiten, das Unternehmen und Vermögen an die nächste Generation zu übertragen. Die hohen Freibeträge der Schenkungsteuer können alle 10 Jahre neu in Anspruch genommen werden. Zur rechtlichen und steuerlichen Ausgestaltung des Testaments, der vorweggenommenen Erbfolge und der Unternehmensnachfolge ist eine gute Zusammenarbeit von Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer erforderlich.

Möchte kein Familienmitglied die Nachfolge antreten, so kann man im Unternehmen oder außerhalb des Unternehmens fündig werden. Sollte auch dies keinen Erfolg bringen, kommen Stiftung, die Fremdgeschäftsführung und der Unternehmensverkauf in Betracht.

Die Unternehmensbewertung ist eine Orientierungshilfe bei der Kaufpreisfindung. Die Unternehmensanalyse und Due Diligence bringen Stärken und Schwächen des Unternehmens an den Tag, zeigen Chancen und Risiken auf. Der Nachfolger bzw. Käufer Ihres Unternehmens erhält wichtige Informationen für seine Entscheidung, während Sie Ihr Haftungsrisiko senken.

Was passiert, wenn die geplante Unternehmensnachfolge nicht vollendet werden kann, weil der Inhaber verstorben ist? Nur wenn Sie eine Absicherung mit Betriebsfortführungsvollmacht, Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht, Testamentsvollstreckung, Ehevertrag, Gesellschaftervertrag getroffen haben, kann bei schwerer Erkrankung oder Tod entsprechend Ihres Wunsches verfahren werden. Kurzum: Ein Unternehmertestament sichert Ihre Familie ab und die Testamentsvollstreckung kann die gewünschte Unternehmensnachfolge bis zum Ende durchsetzen.

Leistungen zur steueroptimierten Unternehmensnachfolge

  • Beratung, Planung und Begleitung Unternehmensnachfolge
  • Unternehmensbewertung
  • Due Diligence
  • Schenkungsteuer und Erbschaftsteuer
  • Vorweggenommene Erbfolge
  • Testamentsvollstreckung
 
Design und Webservice by bense.com | Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap | Suche